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Die Sehnsucht zu sehen, wie es früher war

Rekonstruktive Projekte sind immer äußerst anspruchsvoll. Die Perfektion muss auf zwei Ebenen erreicht werden - zum einen bei der historischen Stimmigkeit, zum zweiten bei der emotional-ästhetischen Bildwirkung.

Projektion der Animation Qatna-Palast
Projektion der Animation Qatna-Palast; das Modell im Vordergrund beleuchtet den in der Animation zu sehenden Innenraum
Blicke in die Grabkammer
Vertonung des Hilferufs; im Hintergrund der Palast in Flammen

Die 3D-Rekonstruktion antiker Städte und Bauobjekte ist in den letzten Jahren zu einem festen Bestandteil jeder Ausstellung geworden. In Zusammenarbeit mit dem Landesmuseum Württemberg erstellte FaberCourtial für die Ausstellung „Schätze des Alten Syrien – die Entdeckung des Königreichs Qatna“ die Palastinnenräume in Kombination mit real gefilmten Darstellern. Stereoskopische Bilder der rekonstruierten Grabkammer, emotionale Filminstallationen und der Klang einer heute nicht mehr existenten Sprache begleiten den Besucher in die Welt des Alten Syrien.

Um solche Ergebnisse zu erzielen, bieten wir Ihnen ein hohes Know-how im Bereich bauhistorischer Rekonstruktionen und beschäftigen zudem einen eigenen Mitarbeiter für den Bereich Baugeschichte.

Der Diplomingenieur der Architektur mit den Schwerpunkten Baugeschichte und Stadtgeschichte sowie einer Ausbildung in historischer Rekonstruktion übersetzt Ihre Forschungsergebnisse oder recherchiert auch alle notwendigen Details in den Archiven und sorgt damit für außerordentlich detailgenaue Rekonstruktionen. Dabei orientiert er die Rekonstruktionen an zahlreichen Quellen, wie zum Beispiel dem erschlossenen Baubestand, erhaltenen Originalbauten, zeitgenössischen Beschreibungen, vergleichbaren Bauwerken sowie natürlich an überlieferten Gemälden und Zeichnungen.

Die Recherchen wandeln unsere sensiblen Digital Artists oft in akribischer Arbeit in lebendige Bilder um, die durch ihre realitätsgerechte Anmutung faszinieren und dabei allen wissenschaftlichen Erkenntnissen entsprechen. Die Zuschauer erleben einen Gesamteindruck, der die früheren Lebensweisen in ihren ursprünglichen räumlichen Kontext setzt und so die Geschichtsforschung zur Geschichtserfahrung hin erweitert.

 

 

 

 

 

 

 



Fotos: Hendrik Zwietasch, Landesmuseum Württemberg
Ausstellungsgestaltung: Betron Schwarz Frey